Heimat vs Fremde

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Das Projekt Heimat vs Fremde ist im Rahmen einer Exkursion nach Zeitz (Sachsen) für unser Masterstudium in Szenografie und Kommunikation entstanden. In der Arbeit übertrage wir Erinnerungen in Form von Filmaufnahmen aus der Kindheit. Hier steht der Begriff Heimat für die ersten prägenden Erlebnisse, Umstände und Erfahrungen.
Der Film wurde am Abend auf die Fensterscheibe der alten Bibliothek in Zeitz projiziert.
Vorher wurde die Scheibe mit Buttermilch bestrichen. Durch die angetrocknete Buttermilch entsteht eine milchige, halbtransparente Oberfläche, sodass dieser Bereich mit dem Beamer bespielt werden kann. Mit Tape klebten wir die Wörter Heimat und Fremde. Im innere Bereich der Buchstaben wurde die Buttermilch wieder entfernt. Das hat den Zweck, dass die Lichtstrahlen des Beamers durch die Fensterscheibe gelangen und die frei gelegten Bereiche der Buchstaben an der gegenüberliegenden Fassade vergrößert dargestellt werden.